Wie läuft der Mitwirkungsprozess?

drucken

Maßnahmen zur Lärmminderung stehen mit anderen Vorhaben in Konkurrenz um knappe Haushaltsmittel und sollten daher mit Ihnen, den Bürgern dieser Stadt, abgestimmt sein. Ein solcher Abstimmungsprozess kann durch verschiedene Instrumente der Bürgerbeteiligung sichergestellt werden.

Das Projekt wurde initiiert, um am Beispiel des Leipziger Südostens Mitwirkungsverfahren im Rahmen der Fortschreibung von Lärmaktionsplänen zu erproben, welche im Gegensatz zur formalen Lärmaktionsplanung und vielen bisher gelaufenen Verfahren in anderen Städten einen Bottom-Up-Ansatz verfolgen.

Das Kernelement bildet dabei die Durchführung mehrstufiger Workshopverfahren, die unter Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse an eine Planfortschreibung sowie an die Merkmale des Betrachtungsraums, angepasst werden.

In das Verfahren im  Ortsteil Stötteritz  werden zum einen jene Bürger eingebunden, die sich in der ersten Phase der Lärmaktionsplanung eingebracht haben. Darüber hinaus werden alle Einwohner aus dem Ortsteil per Brief eingeladen. Sie können frei von eigener Betroffenheit neue Ansätze zur Lärmminderung entwickeln. Dazu soll zusammen mit den Teilnehmenden in einem ersten Schritt, eine Analyse bestehender Pläne sowie bereits eingebrachter Stellungnahmen erfolgen. In einem zweiten Schritt sollen darauf aufbauend konsensfähige Lösungsansätze erarbeitet werden, wie Lärmbelastungen kurz- bis mittelfristig minimiert werden können.

Der zweite Abschnitt des Mitwirkungsprojektes ist die Anschubphase. Hier wird der Ökolöwe gemeinsam mit den Handlungsträgern aus Politik und Verwaltung versuchen, die Umsetzung der Maßnahmen voranzutreiben.

  

 
 

Ab