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Dezibel – dB

Dabei handelt es sich um eine Messgröße des Schalldruckpegels zur Bestimmung von Geräuschpegeln. Die zugehörige Skala ist logarithmisch aufgebaut, d. h. eine Verdoppelung der Lärmquellen führt zu einer Erhöhung um 3 dB. Der Unterschied von einem Dezibel entspricht ungefähr der kleinsten, mit gutem Gehör gerade noch wahrnehmbaren Änderung der Lautstärke. Bezogen auf die wichtigste Lärmquelle in Städten, den Straßenverkehr, bedeutet eine Abnahme um 3 dB eine Halbierung der Verkehrsmenge.

Zusätzlich wird das Hörempfinden auch durch unterschiedliche Frequenzen beeinflusst. Um dies messtechnisch nachzubilden, wird die frequenzabhängige Lautstärkeempfindung z.B. bei Schallmessungen mit Hilfe von frequenzabhängigen Filtern berücksichtigt. Man spricht dann von einer sogenannten A-Bewertung, kurz dB(A). Ein gesundes Ohr kann bereits einen Schalldruck von 0 dB(A) wahrnehmen (Hörschwelle), bei Werten über 120 dB(A) wird die Geräuschbelastung unerträglich laut (Schmerzgrenze). Eine Langzeiteinwirkung von über 85 dB(A) führt zu Gehörschäden.

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