Ortsteil-Workshop Möckern/ Wahren

Sternsiedlung, Stahmelner Straße und Georg-Schumann-Straßehier konzentrieren sich die Lärmprobleme. Betroffen sind u.a. aber auch die Slevogtstraße, sowie die Hans-Beimler-, Friedrich-Bosse- und die Bucksdorffstraße. Eine massive Lärmbelastung stellt zudem der Schienenlärm am Güterring Nord und entlang des Viadukts dar.

Zu den Lösungsvorschlägen der Workshop-Teilnehmer zählten die Verlängerung von Lärmschutzwänden, Tempobeschränkungen und Geschwindigkeitskontrollen, eine verbesserte Straßenbeschilderung sowie die Legalisierung des Parkens am Straßenrand.

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Ortsteil-Workshop Gohlis-Nord/ Gohlis-Mitte

Der Bahnhof Gohlis und der Coppiplatz, die Franz-Mehring-Straße, die Landsberger und die Virchowstraße sowie der Viertelsweg wurden von den Teilnehmern des Workshops als verlärmte Zonen beschrieben.

Schleichverkehr belastet besonders die Hans-Oster-Straße. Die lärmgeplagten Anwohner befürworten eine Tempo-30-Zone und eine veränderte Einmündung der Landsberger Straße. Gegen die störende Brems- und Anfahrgeräusche der S-Bahn an der Haltestelle Coppiplatz sowie am Bahnhof Gohlis schlugen die Bürger leisere Bremsen vor. Als Maßnahme gegen das laute Quitschen der Straßenbahn am Coppiplatz regten Anwohner das Schmieren der Gleise im Kurvenbereich an. Außerdem wünschen sie sich anstelle der lauten Tatra-Wagen den Einsatz von Niederflurbahnen in der Nacht.

Als langfristiges Ziel benannten die Bürger den Umbau der Georg-Schumann-Straße zu einer lebendigen Geschäftsstraße. Eine sofort umsetzbare Maßnahme, so der Vorschlag, wären Parkmarkierungen am Fahrbahnrand.

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Ortsteil-Workshop Gohlis-Süd/ Nordvorstadt

Als besonders lärmbelastet wurden in diesem Workshop die Georg-Schumann-Straße, Parthenstraße, Lützowstraße sowie die Möckernsche und die Berggartenstraße genannt. Die Teilnehmer wiesen auf das Problem der massiven Zunahme des Schleichverkehrs hin. Auch erhöhte Fahrgeschwindigkeiten auf Straßen und Schienen machten sie als vermeidbare Lärmquelle aus.

Zur Lösung der Lärmprobleme schlugen die Anwohner Maßnahmen zur Bündelung des Durchgangsverkehrs und Sperrungen für den Schwerlastverkehr vor. Angeregt wurden auch Tempo-30-Zonen in Wohngebieten, Blitzer sowie das Einrichten von Fußgängerüberwegen und Radfahrstreifen.

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Ortsteil-Workshop Eutritzsch

In Eutritzsch sind aus Sicht der Workshop-Teilnehmer die Theresienstraße, die Wittenberger und die Max-Liebermann-Straße vom Problem des Verkehrslärms verstärkt betroffen.

Auf der Max-Liebermann-Straße führen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu einer massiven Lärmbelästigung zwischen der Essener und der Virchowstraße, weswegen eine fest installierte Geschwindigkeitsmessung angeregt wird. Die Lärmschutzwand im Kreuzungsbereich Essener Straße/ Delitzscher Straße halten Anwohner für unzureichend. Sie befürworten Erdwälle entlang des Landschaftsschutzgebietes.

Die Theresienstraße wurde  durch die Fertigstellung der Maximilianallee und Tempo 30 in der Nacht bereits spürbar entlastet. Laut ist sie dennoch – die Anwohner schlagen vor, der Mißachtung des Tempo-Limits auch hier mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen zu begegnen und den Durchgangsverkehr Richtung Zoo nicht wie bisher über die Theresienstraße zu leiten, sondern künftig über die Berliner Straße.

Ein weiteres Problem in Eutritzsch ist der Schienenlärm: die Lärmbelastung zwischen dem ehemaligen Quelle-Logistikzentrum und der Essener Straße hat stark zugenommen, vor allem durch den nächtlichen Güterzugverkehr. Die Deutsche Bahn wird Maßnahmen zur Lärmminderung im Bereich zwischen Dortmunder Straße und Beuthstraße umsetzen.